"Gibt es jetzt keine NeuroGraphik mehr?"
Diese Frage bekam ich letzte Woche per Mail, nachdem ich im Newsletter geschrieben hatte, dass das Kapitel NeuroGraphik geschlossen wird. Wenn das bei dir auch zu Verunsicherung geführt haben sollte, kann ich dich beruhigen:
NeuroGraphik® gibt es weiterhin – nur das IKP unterrichtet sie nicht mehr.
Wenn du jetzt wissen möchtest, was der Hintergrund dieser Veränderung ist und welche Folgen das für dich haben könnte, oder was überhaupt das IKP ist, dann erfährst du hier mehr.
Hinweis: Dies ist meine persönliche Version der Geschichte. Die Informationen stammen aus meiner Erinnerung und aus Daten-Häppchen aus dem Netz, die ich hier nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen habe, um dir einen kurzen Überblick zu geben. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und gebe keine Gewähr, dass alle Infos und Daten so stimmen.
Hier endet also das Kapitel NeuroGraphik® - für das IKP. Jetzt schauen wir uns an, welche Auswirkungen das hat.
Die Auswirkungen dieser Veränderung hängen sehr davon ab, an welchem Punkt du gerade mit der NeuroGraphik stehst.
Wenn du schon eine NeuroGraphik-Ausbildung mit einem Zertifikat vom IKP abgeschlossen hast, bleiben diese Zertifikate und die damit verbundenen Rechte laut IKP gültig. Also darfst du als NeuroGraphik-Spezialistin zum Beispiel weiterhin in deiner Praxis mit NeuroGraphik arbeiten. Auch der Zugang zu den aufgezeichneten Kursen wird beim IKP noch eine Zeit lang möglich sein.
Für mich und andere am IKP ausgebildete NeuroGraphik-Trainerinnen bedeutet das, dass wir weiterhin NeuroGraphik lehren dürfen. Was sich ändert ist, dass wir keine Zertifikate mehr im Namen des Institutes ausstellen können.
Zertifizierte NeuroGraphik-Ausbildungen kann man jetzt über das Europäisches Zentrum für NeuroGraphik machen, bzw. bei von diesem Zentrum zertifizierten Trainer:innen. Ich hätte mich dort auch zertifizieren lassen können, habe mich aber dagegen entschieden, aber das ist eine andere Geschichte.
Nicht mehr im Namen eines Institutes zu lehren, bedeutet auch, nicht mehr an ein bestimmtes Curriculum gebunden zu sein. Darin sehe ich durchaus Positives, denn das gibt mir eine größere Freiheit, die ich durchaus schätze. Ich sehe es als Chance, das ein oder andere am Basiskurs, was mich gestört hat, zu ändern. Das bedeutet, dass ich den Basiskurs aktuell nicht anbiete, mir in Zukunft aber eine veränderte Form vorstellen kann.
Wenn du dich für eine zertifizierte NeuroGraphik-Ausbildung interessierst, weil du überlegst, die NeuroGraphik in deine berufliche Tätigkeit zu integrieren, ist es wahrscheinlich das Beste, wenn du am Europäischen Institut des Gründers, bzw. bei einer von diesem Institut zertifizierten Trainerin lernst.
Wenn dir ein Zertifikat nicht wichtig ist, sondern es dir eher darum geht, eine Methode zu lernen, die dir hilft, deine persönlichen Themen zu bearbeiten, dann würde ich bei der Auswahl des Angebotes immer nach Sympathie, bzw. nach deinem Bauchgefühlt gehen.
Passt die Anbieterin zu dir und deinen Themen? Magst du ihre Art zu arbeiten?
Insgesamt wird der "NeuroGraphik-Markt" wohl noch unübersichtlicher.
Eine Entwicklung, die sich in den letzten ein bis zwei Jahren schon beobachten ließ: immer mehr erfahrene NeuroGraphik-Trainer:innen entwickeln ihre eigenen Methoden, die zwar auf NeuroGraphik basieren, sich aber anders nennen.
Unsere Welt verändert sich immer schneller und wird immer komplexer. Deshalb glaube ich, dass der Bedarf an einer Methode wie NeuroGraphik, mit der wir komplexe Themen so darstellen können, dass wir sie auf einer tieferen Ebene erfassen und verstehen können und so zu neuen Erkenntnissen kommen, immer größer wird.
Das neurographische Zeichnen wird ein Teil meines Wirkens bleiben. Und ich möchte Menschen, die auf der Suche sind, weiterhin diese wunderbare Methode vermitteln.
Ein Kapitel der NeuroGraphik wurde geschlossen, aber die Geschichte geht weiter.
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