Zwei Jahre NeuroGraphik Basiskurs: eine persönliche Retrospektive

Als ich mich im November 2020 für die Ausbildung zur NeuroGraphik-Trainerin angemeldet habe, war klar, dass ich so schnell wie möglich selber NeuroGraphik Basiskurse geben wollte. Mein Plan war, mir so einen Teil meiner Ausbildung zu finanzieren. Dass es bis zu meinem ersten Kurs dann noch ein ganzes Jahr dauern sollte, hätte ich damals nicht gedacht.

Heute, Anfang Dezember 2023, habe ich gerade die Zertifikate für die Teilnehmerinnen meines 9. NeuroGraphik Basiskurses ausgestellt. Zeit, um auf zwei Jahre Basiskurs zurückschauen und mir ein paar Fragen zu stellen: "Welche Herausforderungen habe ich überwunden? Was hat mich überrascht? Was habe ich gelernt, was verändert? Und wie soll es eigentlich weitergehen?"

Herausforderung NeuroGraphik Basiskurs 

Im März 2021 bekam ich meine "Attestierung", die Lehrberechtigung für den NeuroGraphik Basiskurs. Jetzt konnte es endlich losgehen - dachte ich. 

Von Allwoerden Jean Attestierung 1

Ich hatte alles, was es brauchte, um den Basiskurs zu lehren: Die Lehrberechtigung, ein gewisses Maß an Wissen und Erfahrung und große Lust, das weiterzugeben, die notwendige Technik und, und, und. Aber wie sollten die Menschen mich und mein Angebot überhaupt finden? Da war sie wieder, meine größte Hürde: meine Sichtbarkeit. Oder eher Unsichtbarkeit. (Mehr über die Herausforderungen auf meinem Weg in die Sichtbarkeit kannst du in meinem „Jahresrückblick 2021: Heldenreise in die Sichtbarkeit mit NeuroGraphik“ lesen.)

"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.“  Seneca 

Wenn ich die NeuroGraphik in die Welt bringen wollte, musste ich also meine Komfortzone verlassen und sichtbar werden. (In diesem Blog-Artikel erfährst du, wie mir das Leben mit einem liebevollen Tritt in den Hintern half, mich aus meiner Komfortzone heraus zu bewegen.) Und das tat ich dann. Der erste Schritt war ein kostenloser Workshop, den ich für die Mitglieder des nlpaed gab, um die NeuroGraphik und mein Angebot, den NeuroGraphik Basiskurs, vorzustellen. Mein Mut wurde belohnt: ich bekam die ersten zwei Buchungen für meinen Basiskurs!

Überraschung NeuroGraphik Basiskurs

Früher dachte ich, dass es doch irgendwann langweilig werden müsse, immer das Gleiche zu unterrichten.

Nach zwei Jahren Basiskurs weiß ich: dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Es wird sogar immer spannender. Das liegt wohl daran, dass es beim Basiskurs nicht um die "schnöde" Vermittlung von Wissen geht, sondern dass der Schwerpunkt auf den inneren Prozessen der Zeichnenden und den dabei gemachten Erfahrungen liegt. Und die sind ja immer wieder anders, je nach Mensch und je nach Thema. Das macht meine Arbeit so spannend. Ich liebe es!

Ein ganz besonderes Erlebnis war für mich der erste NeuroGraphik Basiskurs in Präsenz. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass der Kurs bestimmt nicht zustande kommt, weil sich bei mir in der Provinz nicht genug Menschen dafür interessieren. Ich bot den Kurs trotzdem an, einfach um im Programmheft zu stehen. Als ich eine Woche vor Kursstart bei der VHS nachfrage, war ich platt: es gab sieben Anmeldungen! Und so durfte ich ein Wochenende lang die besondere Atmosphäre eines Präsenz-Workshops genießen. Wenn du dich jetzt fragst, was besser ist - NeuroGraphik Basiskurs Online oder Präsenz? - dann kannst du hier weiterlesen.

Erkenntnis NeuroGraphik Basiskurs 

Am Anfang hatte ich Angst. 

Angst, dass ich (noch) nicht genug weiß. Angst, dass ich nicht jede Frage beantworten kann. Angst, dass ich die NeuroGraphik, die mit dem Verstand so schwer zu erfassen ist, nicht richtig "rüberbringen", vermitteln, erklären kann. Ich durfte meinen Ängsten begegnen und erkennen, dass sie unbegründet waren. Bisher konnte ich jede Frage beantworten und häufig bekomme ich die Rückmeldung der Teilnehmerinnen, dass ich "das richtig gut erkläre". 

"Du hast das super erklärt, sehr anschaulich." Cathleen

Veränderung NeuroGraphik Basiskurs

Zum Glück hilft mir NeuroGraphik dabei, mich selbst und meine Bedürfnisse immer besser wahrzunehmen und den Mut zu entwickeln, meinen Erkenntnissen dann auch Taten folgen zu lassen. 

Deshalb  findet mein Basiskurs seit diesem Sommer vormittags statt. Das passt besser zu meinem Bio-Rhythmus und auch zu dem vieler anderer Menschen. (Manchmal dauert es ein bisschen länger mit den Erkenntnissen. Ich dachte lange, dass man solche Kurse abends anbieten muss, weil dann die meisten Menschen Zeit haben...  )

Gleichzeitig habe ich den Kurs auf vier Termine erweitert. Das hat mehrere Vorteile: 

  • Wir machen nur eine Zeichnung pro Termin - was mehr Fokus, mehr Tiefe und mehr Zeit für Fragen zulässt. 
  • Die einzelnen Workshops sind kürzer (ca. 2 h), das verhindert Ermüdung, Überforderung und zu langes Sitzen. 
  • Zwischen den Workshops bleibt genug Zeit zum "Verdauen" der Inhalte (und ggf. zum Zeichnen und Nachschauen). 
  • Über den längeren Kurszeitraum entsteht immer mehr Vertrauen und das Gefühl von Verbindung  in der Gruppe. 

Und wie geht es weiter?

Da mir der Basiskurs ja nicht langweilig wird, findet im Januar 2024 schon mein 10. NeuroGraphik Basiskurs statt (die Termine findest du hier). Außerdem biete ich wieder den Kurs "Essenz der NeuroKomposition" an, der auf dem Basiskurs aufbaut. Und im April wird die NeuroGraphik 10 Jahre alt. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist! 

Wenn du dabei sein willst, wenn die NeuroGraphik Geburtstag feiert, dann trag dich in meinen Newsletter ein, dann bekommst du eine Einladung. 

Ich freu' mich auf dich!

Inspirationen zum Lernen und Wachsen

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