Die Magie des NeuroBaumes - ein Erfahrungsbericht

Dieser NeuroBaum entstand letzten Herbst während meiner Ausbildung zur NeuroGraphik-Trainerin. Damals plante ich gerade meinen ersten Basiskurs und stand vor der Herausforderung, die ersten Kundinnen zu finden. 

Werbung zu machen ist nun so gar nicht mein Ding. 😣

Zeichnen aber schon. 😊

Also zeichnete ich zu dem Thema: "Ich und meine Wunschkundinnen". Am schönsten wäre es doch, wenn die richtigen Menschen "einfach so" zu mir kämen. Ich wollte ausprobieren, ob ich meine Wunschkundinnen so auf magische Art und Weise herbei zeichnen konnte. 

Was ich dann beim Zeichnen meines NeuroBaumes erlebte, welche Erkenntnisse ich hatte und was dann passierte, erfährst du in diesem Artikel. 

NeuroBaum: der Zeichenprozess

Hier teile ich mit dir meine Prozessbeschreibung, die während des Zeichnens meines "Wunschkundinnen-Baumes" entstand. 

Zu jeder NeuroGraphik gehört eine Prozessbeschreibung, in der du deine Wahrnehmungen und Erkenntnisse fest hältst. Sie hilft bei der Selbstreflexion und liefert dir auch im Nachhinein oft noch wichtige Erkenntnisse. 

Wie du so eine Prozessbeschreibung erstellst und worauf du dabei achten solltest, lernst du im NeuroGraphik Basiskurs

Das Thema führt zu ersten Fragen

1. Thema: Ich und meine Wunschkundinnen. Die Aktivierung ergibt 28 Wörter, fast alle sind Eigenschaftswörter. Die meisten davon schreibe ich mir auch zu, außer „großzügig“. Das macht mich nachdenklich - sollte ich großzügiger sein? Möchte ich das? In welchen Situationen bin ich es vielleicht schon? In welchen nicht? Spannend, dass ich jetzt gerade an diesem Wort hängen bleibe…

Die erste Herausforderung: vom Ist- zum Wunschzustand

2. Ich zeichne mich als Kreis, mein Business als Baum, nur angedeutet, die Konturen und Größe sind mir nicht klar. Ich fühle mich zaghaft. Dann zeichne ich die erste Kundin ein, denke dabei an eine bestimmte Person und habe ein etwas flaues Gefühl im Bauch: Aufregung. Ich zeichne immer mehr Wunschkundinnen als Kreise ein. Ich finde das jetzt irgendwie doof. „Was soll das bringen?“ „Na toll, wenn ich schon das Einzeichnen doof finde…“ Jetzt fühle ich mich zu klein, um die ganzen Kunden zu tragen. Ich vergrößere „mich“ - draußen beginnt die Sonne zu scheinen - „geht doch!“. Jetzt fühle ich mich stärker. Habe den Impuls, meine Ressourcen einzuzeichnen - noch mehr Sonne. Ich zeichne schnell viele Ressourcen ein, ohne groß drüber nachzudenken. Fühle mich jetzt gestärkter, ausgeglichener, der Herausforderung gewachsen. Jetzt darf mein „Ich“ noch etwas größer werden.

Verbindungen, erste Erkenntnisse und noch mehr Fragen

3. Von meinen Ressourcen lasse ich Linien durch mich laufen und verbinde mich so mit meinen Wunschkundinnen. Manche werden dann größer. „Mit allem, was ich tue, kann ich meine Wunschkundinnen erreichen, manchmal direkt, manchmal auf Umwegen.“ Mir wird klar, dass die erste Kundin eine große Bedeutung haben kann, dass sie viele weitere Kundinnen mitbringen kann. Während des Neurographierens und Abrundens tauchen weitere Wunschkundinnen auf. Ich bin neugierig und zähle nach, es sind 23. Ich frage mich: bis wann? Ich verbinde weiter und runde ab, nehme immer wieder wahr, wie ich die Füße anspanne… „Will ich los laufen?“

FARBE: vom Rausch zur Klarheit

4. Beim Kolorieren bin ich erst zurückhaltend, dann versinke ich immer mehr im Rausch der Farben… Als ich wieder auftauche, erkenne ich, dass es in meinem Business unterschiedliche Bereiche zu geben scheint. 

Herausfordernde Linien

5. Ich bin zu sehr im Kopf. Die Linien gefallen mir immer noch nicht, sind mir nicht harmonisch genug. (Im Nachgang habe ich die Erkenntnis, dass es wohl auch nicht immer harmonisch zugehen wird mit meinen Wunschkundinnen…)

Eine Entscheidung treffen

6. "Was ist jetzt das Wichtigste?", frage ich mich. Ich entscheide mich für mich - und bin stolz. Das hätte ich früher nie gemacht. 

Erkenntnis

7. Mir gefällt die Basis (meine Ressourcen) unglaublich gut - daraus kann etwas Schönes entstehen. Dieser Baum darf noch weiter wachsen! 

Fazit

Das ist jetzt 9 Monate her. 

Mein Baum - mein Business (ich mag dieses Wort nicht, habe aber noch kein besseres) - ist seit dem weiter gewachsen. Langsam, organisch - wie ein Baum eben. Und es trägt die ersten Früchte

Aber nicht, weil ich meine Kundinnen "magisch" herbei gezeichnet habe. 

Entscheidend waren für mich die Erfahrungen der Selbststärkung und Selbstwirksamkeit und das Gefühl von Verbundenheit und Vertrauen während des Zeichenprozesses. 

Wenn du jetzt lernen möchtest, wie du dich mit einem NeuroBaum selbst stärkst und ein Gefühl von Verbundenheit und Vertrauen aufbaust, dann kannst du dich hier zu meinem nächsten NeuroBaum-Workshop anmelden. 

Ich freu' mich auf dich! 

Inspirationen zum Lernen und Wachsen

Möchtest du wissen, wie du innere Blockaden überwindest und  über dich hinaus wächst? Dann trag dich ein für meine Inspirationen.

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